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10. April 2018

Profit 2.0

Welche Type ich in Marketingabteilungen antreffen will: Driver, deren eigener Antrieb Vision und Mission des Unternehmens ist. Welche Type ich in Marketingabteilungen antreffe: Buchhalter, die ihren Erfolg an der Verschiebung von Budgets und Einsparungen, die sie als Nutzen von Synergieeffekten deklarieren, definieren. Wer Diät hält, verliert aber erstmal nur Fett und bekommt keine Muskeln.

Diese Art Marketer sehen auch nicht, dass die Ware, die sie einkaufen, eben keine Ware ist, die zu jedem Preis von gleicher Art und Güte ist. Sie kaufen bei Agenturen hochkreative Dienstleistungen und hochspezialisierte Beratungsleistungen ein, bei denen zwischen Güte und Vergütung noch der Wertfaktor Motivation steckt. Und Motivation entsteht nur, wo wechselseitige Wertschätzung ist.

Drehe ich als Auftraggeber plump an der Kostenschraube rum und ziehe damit den Wert der Leistung in Zweifel – weil im KV doch bestimmt noch was drin ist – ist die Motivation erstmal raus. Das Dilemma: Wird keine Wertschätzung empfunden, sinkt die Motivation nicht linear um die 5 % Rabatt – sondern überproportional gen Null.

Motivation schlägt genauso auch in die andere Richtung überproportional aus. Wenn’s richtig Bock macht, pusht man sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Schlafen können wir immer noch, wenn wir die Welt gerettet haben.

Da wäre es doch naheliegend, statt der 5 % Ersparnis lieber 50 % Überperformance abzugreifen. So geht Profit! Und die Stimulation von Überperformance kostet Unternehmen nichts – außer Mitarbeiter, die mehr Ideen als Bedenken haben, Leidenschaft empfinden für das Erreichen der Businessziele und kommunikativ in der Lage sind ihre Begeisterung auf eine Agentur zu übertragen. Wenn das ein Problem ist, haben wir ein anderes Problem.

Lass uns zusammen was bewegen!

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